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Cursus Honorum

Erklimme die römische Karriereleiter! Beginne als kleiner, unwichtiger Wahrsager, beweise deine Kenntnis des Lateinischen, steige auf im Cursus Honorum und werde zum Herrscher über das Imperium!

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Lektion 1 & 2: Haruspex

Was ist das?

Die Haruspices waren eine Priesterschaft von Wahrsagern, die vor allem aus den Eingeweiden von Tieren und aus Blitzen die Zukunft vorausdeuteten. Für viele Römer galten sie nicht als echte Priester, sondern eher als Schwindler und Betrüger.

Lektion 3 & 4: Augur

Was ist das?

Die Augures waren offizielle römische Beamte und galten nicht als Priester, obwohl sie in erster Linie als Wahrsager tätig waren. Aus dem Flug und den Schreien der Vögel lasen sie die Zukunft für die römische Res Publica und wohlhabende Privatleute.

Lektion 5 & 6: Pontifex

Was ist das?

Wie auch die Augures waren die Pontifices streng genommen keine Priester, sondern Beamte mit religiösen Aufgaben. Das Collegium Pontificum kümmerte sich um die wichtigsten Riten in Rom und die Überwachung religiöser Vorschriften, der Fasti.

Lektion 7 & 8: Rex Sacrorum

Was ist das?

Der Rex Sacrorum, der 'König der Riten', war ein bedeutender römischer Priester. Er übernahm die Aufgaben, die ursprünglich der römische König gehabt hatte, bevor man die Könige 510 v. Chr. aus der Stadt warf. Weil der Rex Sacrorum, wenn er einmal gewählt war, nicht mehr Politiker sein durfte, war sein Job eher unbeliebt.

Lektion 9 & 10: Flamen

Was ist das?

Die Flamines waren ein politisch wenig bedeutendes Priesterkollegium. Jeder Flamen war einem der römischen Hauptgötter zugeordnet und dafür zuständig, diesem regelmäßig nach festen, geheimen Vorschriften Opfter zu bringen. Der Leiter des Kollegiums war der Flamen Dialis, der Priester Iuppiters. Einer von ihnen war ein gewisser Caesar.

Lektion 11 & 12: Pontifex Maximus

Was ist das?

Der Pontifex Maximus war der Vorsitzende der Pontifices und der mächtigste religiöse Beamte in Rom. Er wurde vom Volk auf Lebenszeit gewählt. In der Zeit Caesars wurde das Amt immer mehr zu einem Nebenjob der herrschenden Militärdiktatoren; Octavian und alle Kaiser nach ihm waren stets auch Pontifex Maximus.

Lektion 13 & 14: Vigintisexvir

Was ist das?

Die Vigintisex Viri, auf Deutsch 26 Männer, waren ein Collegium von Richtern niederen Ranges. Sie hatten niedrigere Verwaltungsaufgaben zu erfüllen, kümmerten sich z.B. um die Stadtreinigung, die Gefängnisse oder die Reparatur der Straßen. Jeder, der es in der römischen Politik zu etwas bringen wollte, bekleidete in jungen Jahren (ab 18) ein Amt der Vigintisex Viri.

Lektion 15 & 16: Quaestor

Was ist das?

Die Quaestur war das erste Amt des senatorischen Teils des Cursus Honorum. Das bedeutet, dass jeder, der Quaestor war, automatisch nach Ablauf seines Amtsjahres in den Senat eintrat. Die Quaestoren waren unter anderem zuständig für die Verwaltung der Staatskasse und Steuern.

Lektion 17 & 18: Tribunus Plebis

Was ist das?

Die Tribuni Plebis, auf Deutsch Volkstribunen, waren strenggenommen keine Beamten der offiziellen Laufbahn, sondern eine Art Beschützer und Anwälte für das einfache Volk. Sie wurden von der Volksversammlung gewählt und galten als sakrosankt, d.h. sie durften von anderen Beamten nicht angerührt und in ihrem Amt gestört werden. Sie verfügten über das Veto-Recht, d.h. sie konnten jede Handlung eines offiziellen Beamten 'verbieten' (veto heißt 'ich verbiete es'). Dadurch waren sie zeitweise die mächtigsten Beamten der Republik. In der Kaiserzeit durfte nur noch der Princeps selbst das Amt ausüben, sodass es später zu einem reinen Kontrollmechanismus für die Macht des Kaisers wurde und dem Volk nichts mehr nützte. Auf das Volkstribunat folgte die Praetur, das zweithöchste Amt der Res Publica.

Lektion 19 & 20: Aedilis

Was ist das?

Hatte man sich als Quaestor bewährt, konnte man im nächsten Schritt des Cursus Honorum zum Aedil gewählt werden. Die Aediles waren einerseits eine Art Polizeikommandanten, die in der Stadt für Ordnung sorgten, organisierten die öffentlichen ludi (Spiele) und waren für die Instandhaltung öffentlicher Gebäude wie Thermen, Aquädukte, Märkte und Theater verantwortlich. Die Aediles veranstalteten exorbitant teure öffentliche Spiele, die sie aus eigener Tasche finanzierten, um sich beliebt zu machen und nach Ablauf Ihrer Amtszeit in höhere Ämter gewählt zu werden. Um Aedil zu werden, musste man mindestens 37 Jahre alt sein. Um wieder zu Geld zu kommen, war es dringend notwendig, im Anschluss zum Praetor gewählt zu werden, wodurch man im Folgejahr als Propraetor eine Provinz ausbeuten konnte.

Lektion 21 & 22: Praetor

Was ist das?

Das zweithöchste Amt in der römischen Republik war die Praetur, und wer sie bekleidete, der hatte es in der Res Publica schon weit gebracht. Die Praetores waren als Richter für Fälle in der Hauptstadt zuständig. Nach Ablauf ihres Amtsjahres übernahmen sie als Propraetor eine Provinz.

Lektion 23 & 24: Propraetor

Was ist das?

Hatte man die Praetur hinter sich gebracht, wurde man in der Regel als Propraetor in eine Provinz entsandt. Dort sollte der neue Propraetor (Statthalter) ebenfalls als Richter und Verwalter die Herrschaft Roms festigen und für das Wohl der Provinzbewohner sorgen. In der Realität nutzten viele Propraetores ihre Provinz, um sich hemmungslos durch Korruption und Vetternwirtschaft zu bereichern und ihre Finanzen zu sanieren.

Lektion 25 & 26: Consul

Was ist das?

Der Höhepunkt des Cursus Honorum - in der Zeit der Republik - war der Konsulat. Als Consul besaß man die höchste Befehlsgewalt in der Republik. Die beiden Consules waren - wie das in Rom in allen Ämtern üblich war - zu gegenseitiger Kontrolle und Unterstützung verpflichtet. Dadurch sollte selbst ein mächtiger Consul nicht die Möglichkeit bekommen, sich zum Alleinherrscher aufzuschwingen; schließlich konnte sein Kollege ihn im Notfall kontrollieren. In der späten Republik verkam dieser Kontrollmechanismus immer mehr. Die mächtigen Männer - Pompeius, Crassus, Caesar - organisierten durch Geld und Einfluss ungefährliche Kollegen und herrschten dann fast allein über die Republik.

Lektion 27 & 28: Proconsul

Was ist das?

Nach dem Konsulat begann der vielleicht lukrativste Teil des Cursus Honorum: Als Proconsul konnte man eine der interessantesten (d.h. reichsten) Provinzen des römischen Imperiums übernehmen (d.h. ausbeuten) und so zu unermesslichem Reichtum kommen. Darüber hinaus gab der Prokonsulat dem Beamten die Möglichkeit, von seiner Provinz aus auf Eroberungszüge zu gehen und neue Provinzen zu unterwerfen - die Römer fanden das toll und sahen in den skrupellosen Kriegstreibern große Helden. Ein gewisser Gaius Iulius Caesar nutzte seinen Prokonsulat in der Provinz Gallien, um in einem zehnjährigen Krieg mit zahlreichen Kriegsverbrechen das ganze heutige Frankreich und Belgien zu unterwefen und sich zum einflussreichsten, mächtigsten Truppenführer des Imperiums zu machen.

Lektion 29 & 30: Consularis

Was ist das?

Wer einmal Consul gewesen war, der kam nach seinem Prokonsulat zurück nach Rom und in den Senat. Als ehemaliger Consul (Consularis) hatte er eine besondere Autorität und damit großen Einfluss auf die Abstimmungen im Senat. Sie hatten keine formale Macht und kein offizielles Amt inne, waren aber aufgrund ihres früheren Consulats trotzdem sehr einflussreich. Die Consulares waren in der Zeit der Republik die wohl mächtigste Gruppe im Senat; erst mit dem Aufstieg der skrupellosen Militärdiktatoren - Sulla, Pompeius, Crassus und Caesar - verloren sie an Macht und Einfluss.

Lektion 31 & 32: Censor

Was ist das?

Ein Consularis, der als besonders vertrauenswürdig galt, konnte zum Censor bestellt werden. Die Censores waren für eine Reihe von organisatorischen und formellen Fragen im Senat zuständig. Sie durften Senatoren aus dem Senat ausschließen, die aus moralischen Gründen nicht mehr als geeignet angesehen wurden, und hatten einen gewissen Einfluss auf die Wahlen, weil sie für deren Organisation sorgten.